Angelina Jolie: Seltsames Versöhnungsgeschenk zum Geburtstag von Brad

Brad Pitt und Angelina Jolie, die als Brangelina bekannte Symbiose aus Bananenlippen mit Silikonbrüsten und Dreitagebart und Six-Pack, sollen mittlerweile getrennte Wege gehen. Selbst eine Affäre mit Lady Gaga wird der Lara Croft Darstellerin nachgesagt. Kaum war die Nachricht sogar der seriösen Tagespresse zumindest eine winzig kleine Kurzmeldung wert, erfolgten bereits die Dementi der Unzertrennlichen. Hinter vorgehaltener Hand munkeln Insider nun, dass Brad seiner Angelina ein Geschenk gemacht haben soll, dem sie nicht widerstehen konnte. Er soll ihr die Adoptionsurkunde für ein haitianisches Waisenkind geschenkt haben. Es solle ein Geburtstagsgeschenk für La Jolie im Juni werden, solange dürften schließlich die Formalitäten für die mögliche Adoptionsabwicklung dauern. In die Presse schaffte es dieses Gerücht deshalb nicht, weil die Quellen zu ungesichert erschienen. Weshalb Brangelina tatsächlich hartnäckig alle Trennungsgerüchte dementieren, erfährt nun so niemand wirklich, interessiert aber auch keinen. Viel interessanter erscheint da die Frage, ob ein Adoptionskind wirklich das adäquate Geburtstagsgeschenk für eine Frau ist. Es bedient doch arg vergangene Klischees, wonach Frauen sich mit nichts anderem als ihrem Haushalt und Kindern beschäftigen wollen. Dementsprechend gab es von der Männerwelt auch nur Bratpfannen und Topfsets als Geschenke zum Geburtstag. Lange dauerte es, bis die Damen ihre Gatten davon überzeugen konnten, dass Kochgeschirr nicht wirklich das favorisierte Geschenk ist. Um das Umdenken im Manne durchzusetzen, griffen die Damen teilweise zu drastischen Mitteln wie wochenlangem Liebesentzug. Mit Erfolg, denn mittlerweile macht er seiner Herzensdame gleich ein geschmackvolles Geburtstagsgeschenk voller Romantik und mit viel Stil, wie beispielsweise eine schick verpackte Sternschnuppe. Vielleicht sollte Brad Pitt ebenfalls ein tolles Geburtstagsgeschenk für Angelina bei Global Presents suchen und sich anschließend öffentlich mit Foto dazu bekennen. Dann erscheinen die Trennungsdementi wenigstens halbwegs glaubhaft. Wer schließlich seine Geburtstagsgeschenke bei Global Presents bestellt, hat etwas Persönliches mit Niveau in der Hand. Und das überzeugt jede Frau.

Erstellt am Freitag 5. Februar 2010
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Der Nachbar hat die schönsten Kirschen?

Ein Zaun dient klassischerweise als Eingrenzung eines Grundstückes. In Gärten trennt er jeweils einen Garten vom nächsten ab. Die Errichtung einer Zaunseite ist immer einem Nachbarn zugeordnet. Einer übernimmt zum Beispiel die rechte Seite und der andere ist verantwortlich für die linke. Für die Erhaltung und Sicherheit ist dann immer der Eigentümer des Zaunes zuständig. Grundstücke und Häuser werden mit Zäunen jeweils von einer öffentlichen Straße abgegrenzt. Gleichzeitig werden sie aber auch als Sichtschutz verwendet, um neugierige Blicke abzuhalten.

Schon zu früheren Zeiten wurden solche Grenzen gezogen. Damals wurden kleine Baumstämme miteinander verknüpft und nebeneinander in die Erde gestampft. So entstanden die ersten Grundstücke. Auch heute ist Holz das beliebteste Material für Zäune, Gartenhäuser, Lauben und andere Gebäude. Da es ein Naturprodukt ist, fügt es sich immer gut in einen Garten ein, wirkt entspannend und unverfälscht. Natürlich sehen heutige Zäune nicht mehr so aus wie die damaligen Palisaden.

Heute werden Holzzäune immer mit Holzbalken und Querbrettern fixiert. Dabei sind sie quasi für jede Art von Architektur geeignet. Um es länger haltbar zu machen, muss Holz jedoch imprägniert und gestrichen werden. Andere Materialien, wie Plastik oder Metall sind da robuster, wirken optisch aber nicht so natürlich. Eine natürliche Eigenschaft von Holz ist, dass es immerfort arbeitet und sich im Laufe der Jahre verändern kann. Diesen Prozess kann auch eine Imprägnierung nicht aufhalten. Bestenfalls kann eine Behandlung die Lebensdauer verlängern. Aber Holz muss ja nicht unbedingt morsch und unansehnlich werden. Manchmal hat es, wenn etwas verwittert aussieht, auch einen ganz besonderen Charme.

Erstellt am Montag 1. Februar 2010
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Große Geburtstagsparty oder Trauerstimmung in der Sesamstraße

Die berühmteste Straße der Welt feiert in diesen Tagen ihr 40. Jubiläum. Aber in welcher Stadt ist diese Straße eigentlich zu finden? Trotz Routenplaner und Navigationssystem blieb meine Suche lange Zeit ergebnislos. Weder in Berlin noch in Hamburg eine gibt es eine Sesamstraße, erst in Köln wurde ich fündig, doch als ich dort ankam, war von einer Party nichts mehr zu sehen. Mist, wahrscheinlich war ich zu spät gekommen. Dann werde ich mir eben mit krümeligen Keksen bewaffnet die Sesamstraße wieder auf dem Sofa vor dem Fernseher ansehen.

Schon das jazzige Eingangslied: „Der die das, wer wie was, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm!” war durch seinen leicht provokativen Charakter bei den Kindern ein Hit. Seitdem löchern sie die Erwachsenen sozusagen mit offizieller Genehmigung mit ihren Fragen, füllen die Ritzen der Fernsehsessel mit Kekskrümeln und lieben es, sich in ihren neuen geringelten Pullovern in Mülltonnen zu verstecken. Als die Sesamstraße 1972 zum ersten Male im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden, standen Eltern und Pädagogen die Haare zu Berge. Zu viel Farbe, zu viel Ghetto-Atmosphäre, zu große Münder, die zu schnell und zu laut traditionelle Werte hinterfragten und auf den Kopf stellten. Bisher kannte man nur die steifen Figuren aus der Augsburger Puppenkiste, die brav und bieder über die deutschen Bildschirme hopsten  und in ihrer oft schwer verständlichen Sprache nur selten Grund zur Aufregung gaben.

Umso mehr waren die Kinder von den sympathischen und Nicht-Helden und der unaufgeräumten Kulisse begeistert. Und als einige Ureinwohner der amerikanischen Sesamstraße nach und nach verschwanden und durch neue Bewohner die deutsche Sesamstraße etwas salonfähiger wurde, erkannte man die neuen pädagogischen Möglichkeiten. Dass jeder auch noch so große Tollpatsch, Vielfraß oder Neunmalkluge auch seine guten Seiten hat, dass Streit und Missverständnisse etwas ganz normales sind und dass Toleranz die Grundlage für ein fröhliches Miteinander ist.

Leider hat sich das ursprüngliche Konzept, nämlich die Kinder sozial schwächerer Bevölkerungsschichten anzusprechen und ihnen auf ihre Weise Werte und Wissen zu vermitteln, ins Gegenteil gekehrt und heute gilt die Sesamstraße als mustergültige Kindersendung in intellektuellen Kreisen. Als eine Art Kult-Sendung muss sie sich nun gegen Spongebob & Co. behaupten, was allerdings kaum noch gelingt.

Erstellt am Dienstag 1. Dezember 2009
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Wasserspender und Energieausweis

Immer mehr Firmen, Büros und Agenturen stellen in ihren öffentlichen Bereichen den Kunden und Mitarbeitern Wasserspender zur Verfügung. Dies erhöht auf der einen Seite die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Kunden und sichert so das wiederkommen.

Auf der anderen Seite wird so die Motivation der Mitarbeiter gefördert, denn nichts ist schlimmer als im Sommer im Büro arbeiten zu müssen und nichts Kühles zu Trinken zu haben.

Auch bei öffentlichen Veranstaltungen oder auf Partys kann es sinnvoll sein öffentliche Wasserspender bereit zu stellen. Diese gibt es oft mit einem Halter für Einwegbecher zu erwerben. Dies ist sehr Hygienisch und spart auch Spülmaßnahmen und so zusätzliches Personal.

In der kalten Jahreszeit hingegen kann es sich für Firmen immer mehr lohnen auf moderne Heiztechnologien wie die Infrarotheizung umzurüsten.

Die Infrarotheizung spart jede menge unnötige Energie, denn es wird nicht mehr die Luft beheizt sondern nur noch Menschen und Tiere. Mitarbeiter und Kunden empfinden die Wärme als angenehm und man läuft nicht mehr gegen eine Wärmewand wenn man ein Geschäft oder ein Büro betritt. Des Weiteren ist die Luft um einiges angenehmer, da die Luft nicht aufgewärmt werden kann, da die Infrarotstrahlen nicht absorbiert werden, sondern weitergeleitet werden.

Wer sich eine Infrarotheizung einbaut hat übrigens große Vorteile wenn er einen Energieausweis beantragt, da dies Innovativ und Energiesparend ist. Dieser Energieausweis sorgt für eine gute Vermietbarkeit der Objekte und steigert so Mieteinkünfte bei Geschäften und Gebäuden und sichert so auch langfristig die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Erstellt am Montag 30. November 2009
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Spieltricks für Erwachsene beim Memory

Jedes kleine Kind spielt gern Memory. Wahrscheinlich, weil es das einzige Spiel ist, bei dem sie die Erwachsenen mühelos besiegen können. Sie können sich einfach besser erinnern, wo bereits welche Karte aufgedeckt wurde, so dass es einem Erwachsenen einfach nicht möglich ist, auch mal zu gewinnen. Doch jetzt gibt es dank einer neuen Matratzentechnologie endlich eine Chance mit ein wenig Schummelei auch mal 2 zusammengehörige Karten aufzudecken.

Normalerweise spielt man Memory auf dem Tisch oder dem Fußboden. Doch um diesen Memory-Trick anwenden zu können, muss man von den Designermöbel im Wohnzimmer weg auf die Matratzen im Schlafzimmer gehen. Vorausgesetzt, Ihre Betten sind bereits mit den gedächtnisunterstützenden Viscoschaum-Matratzen ausgestattet. Unter Fachleuten heißt dieser Schaumstoff bereits Memory-Schaum, weil er nach einer Belastung nicht sofort in seine Ausgangsform zurückgeht, sondern ein Abdruck noch eine Weile, nämlich bis zur Abkühlung, erhalten bleibt. Diese Eigenschaft kann man sich nun beim Memory-Spielen zunutze machen. Wenn sie also die ersten beiden Karten aufgedeckt haben, die garantiert verschieden sind, kann man mit der Fingerspitze unbemerkt einen Abdruck neben dem Kärtchen hinterlassen, dessen Position und Form irgendwie auf Hinweis auf das abgebildete Motiv geben. Bei einem Tier-Memory z. B. könnte der Fingerabdruck bei einem Löwen links von der Karte hinterlassen werden. Links, weil L, wie Löwe. Und rechts, wie R bei Raupe; in der Mitte, wie M bei Maus; unten wie U bei Uhu; oben wie O bei Ochse usw., usf.

Wichtig dabei ist, dass man ein gewisses Tempo beim Spielen einhält, weil der  Memory-Schaum zwar langsam, aber irgendwann doch wieder in seine Ursprungsform begibt, und der verräterische Fingerabdruck auf den Viscomatratzen verschwindet. Und genauso verhängnisvoll kann es werden, wenn beim Auf- und Zudecken die Karten nicht wieder exakt so wieder zurückgelegt werden, wie sie vorher lagen, so dass der Fingerabdruck beim Löwen plötzlich auf eine Maus hindeutet. Deshalb sollte man die Spielregeln entsprechend ändern und sich auch bei noch so viel Protest von Seiten Ihres Kindes durchsetzen, unter Umständen auch mit der Androhung, dass Sie sonst nicht mitspielen. Damit Sie Ihr Kind aber nicht gänzlich verärgern, sollten Sie es ruhig auch mal wieder gewinnen lassen, denn je häufiger Sie den Fingerabdrucktrick anwenden, desto größer ist auch die Gefahr, dass Sie irgendwann durchschaut werden.

Erstellt am Freitag 20. November 2009
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Wer kennt Wallace und Gromit?

Was! Du auch nicht!

Na dwallace and gromitann wird’s ja mal Zeit, denn die beiden Hauptfiguren dieser englischen Knetmassen-Serie wurden kürzlich bereits 20 Jahre alt und haben schon 3 Oscars für den bestanimiertesten Kurz- bzw. Spielfilm erhalten. Zu Wallace, dem phantasiereichen, aber erfolglosen Erfinder und seinem intellektuellen, strickenden Hund gehören auch noch Shaun, das schwarzköpfige Schaf, das meist Pullover aus seiner eigenen Wolle trägt.

Wie, das kennst du auch nicht? Na aber wenigsten den kriminellen Pinguin Feathers Mc Craw, der sich als Untermieter bei Wallace und Gromit eingenistet hatte.

Auch nicht? Was soll man dazu sagen! Dabei war der Film „Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen” auch in den deutschen Kinos ein großer Hit. Aah, siehst du, jetzt hat’s gefunkt!

Ach so, du kannst dich nur an die Vorschau und die Plakate erinnern. Naja, wenigstens etwas.

Dann will ich dich mal nicht länger nerven, aber vielleicht hättest du Lust, dir heute Abend mit mir eine DVD mit dem neuesten Film von Wallace und Gromit „Auf Leben und Brot” reinzuziehen, sozusagen anlässlich ihres 20. Geburtstages?

Nee, auch nicht, bist schon mit jemandem verabredet, der einen Haufen Knete hat?! Na dann pass nur gut auf, dass er dich nicht zur Hauptfigur in einem neuen knetmassefigurenanimierten Film macht!

Erstellt am Donnerstag 19. November 2009
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Die Geschichte der Treppenlifte

Schon seit über 100 Jahren
Verschiedenste Hersteller haben sich bis zum Jahr 2009 etabliert und zeigen indes, was die aktuellen Modelle der Treppenlifte im Stande sind, zu leisten. Alles begann damit, dass am Ende des 19. Jahrhunderts die Aufzüge, die Welt revolutionierten. Endlich konnten auch Hochhäuser gebaut werden, die 50 Stockwerke hoch sind.
Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Millionen Menschen viele tausend Stufen selbstständig besteigen. Im Jahr 2009 wäre es undenkbar, dass ein arbeitender Angestellter 50 Stockwerke hoch laufen muss, bevor das Büro erreicht wird. Es ist nicht nur die Bequemlichkeit, sondern auch die Flexibilität.

Nie wieder Grenzen
Etwa in den dreißiger Jahren wurde die Technik verfeinert und erstmals präsentiert. Bis dahin waren noch keine Treppenlifte in Sicht, doch der Ursprung liegt genau in dieser Zeit. Denn schließlich ist ein Treppenlift eine abgewandelte Form des Fahrstuhls. Der Sinn und Zweck bleibt immer der gleiche.
Eine Person oder Lasten sollen von einem Stockwerk in ein anderes Stockwerk gebracht werden. Die Technologie für den Fahrstuhlbau wurde bis heute perfektioniert und mit Sicherheitsbremsen nochmals gesichert. Ähnlich sicher und topaktuell sind die Modelle der Treppenlifte.

Erste Firmen
Der erste Treppenlift in Deutschland wurde erst Mitte des 20 Jahrhunderts entwickelt. Als eine der ersten Hersteller von Liften gellten Jan Hamer und Brinkman, die schon Ende des 20. Jahrhunderts in Amsterdam eine Liftfabrik eröffneten. Dabei glichen die ersten Modelle klapprigen Holzkonstruktionen.

Schaut man sich solche Modelle im Museum an, dann wird man schnell feststellen, dass es zu Beginn wirklich nur ein einfacher Stuhl mit wenig Polsterung war, der an der Treppe hinauf- und herunterfahren konnte. Ultraleichte und noch wunderschöne Muster, Farben und Materialien wurden zu Beginn nicht verwendet. Die Funktion des Treppenlifts stand im Vordergrund.

Aller Anfang ist…
Natürlich konnten sich die ersten Treppenlifte gut absetzen, denn schon damals gab es viele Menschen, die an Krankheiten litten und kaum laufen konnten. Während der Weltkriege wurde die Produktion von Treppenliften unattraktiv. Es wurden Waffen und Munitionen benötigt.
Doch schon bald darauf war der Krieg zu ende und die Treppenlifte schafften es ein weiteres Mal große Beliebtheit zu verursachen. Der einzige Mangel an den Modellen war wohl der Preis. Nicht jeder Bürger konnte sich einen Treppenlift leisten. Nur die reichere Bevölkerung konnte einen Treppenlift erwerben und den dann einbauen lassen.

Heutzutage geht es anders
Im 21.Jahrhundert sieht die Situation schon anders aus. Die Anzahl der Treppenliftmodelle hat sich verhundertfacht. Auch die Materialien sind wesentlich hochwertiger. Besonders preislich hat sich einiges geändert. 3.000 bis 12.000 Euro kostet ein Lift zur Zeit.

Erstellt am Dienstag 17. November 2009
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Auch Kakerlaken können sich ekeln

Assel Kakerlake

So unglaublich das auch klingen mag, auch Kakerlaken, Asseln und viele andere Krabbeltiere haben eine empfindsame Seele. So lieben sie zwar allerhand verdorbene und stinkende Lebensmittel und fühlen sich in Abflussrohren und schimmeligen Ecken am wohlsten, was sie aber überhaupt nicht riechen können, sind die Ausdünstungen toter Artgenossen. Das haben jetzt Wissenschaftler einer kanadischen Universität herausgefunden, als sie eigentlich feststellen wollten, mit welchen Duftsignalen sie sich gegenseitig anlocken. Dabei haben die Forscher um David Rollo auch Fettsäuren verwendet, die aus verwesenden Körpern freigesetzt werden. Die flinken Tierchen suchten daraufhin schnell das Weite und vermieden nicht nur ihre toten Artgenossen, sondern selbst verfaulte Leckerlies, die mit diesen Fettsäuren bestrichen wurden. Auch bei anderen Insekten wie Asseln, Ameisen und Raupen wurde dasselbe Verhalten beobachtet, was darauf schließen lässt, dass sich die gesamte Insektenwelt auf diese Weise vor Krankheitserregern schützt. Das führte sogar so weit, dass Ameisen-Arbeiterinnen noch lebende Artgenossen, die allerdings mit der Ölsäure toter Ameisen betupft wurden, auf den Ameisenfriedhof schafften, sozusagen lebendig begruben.

Nun tüfteln die Forscher daran, wie man diese Entdeckung für den Menschen nutzen könnte. Der für den Menschen nicht wahrnehmbare Geruch könnte in betroffenen Bereichen gezielt verwendet werden, um die unliebsamen Untermieter aus dem Hause zu vertreiben. Das Problem dabei ist nur, dass jedes Insekt immer nur angeekelt auf den Todesgeruch ihrer eigenen Art reagiert, sich z. B. aber Ameisen von dem Duft toter Kakerlaken angezogen fühlen können. Und da es Millionen unterschiedlicher Insektenarten gibt, wird sich die Entwicklung eines wirksamen Insektenvertreibungsduftes wahrscheinlich noch eine Weile hinauszögern. So lange werden die herkömmlich Insektenschutzgitter oder Insektensprays wohl noch zur Ausstattung vieler Haushalte gehören. Vielleicht könnte man aber die toten Tierchen schon mal getrennt nach Art in Gläsern sammeln und den wertvollen Duft darin konservieren. Vielleicht können Sie dabei dieses so menschliche Verhalten der Insekten beobachten und dabei Ihre Sympathie für diese Lebewesen entdecken, die für das natürliche Gleichgewicht unseres Planeten eine bedeutende Rolle spielen.

Erstellt am Dienstag 29. September 2009
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Hurra! Die Wachstuch-Tischdecke wird 500!…

… glaub‘ ich jedenfalls. Wann genau diese abwaschbare Tischdecken-Version zum ersten Male zum Einsatz kam ist historisch leider nicht belegt. Wenn man jedoch den technologischen Aufwand betrachtet, der zur Herstellung von Wachstuch Tischdecken nötig ist, könnte die Herstellung der ersten Wachstuchtischdecke bereits der Mitte des letzten Jahrtausends stattgefunden haben.

Wachstuch an sich ist ja noch viel älter. Schon die antiken Seefahrer deckten mit gewachsten Decken Rettungsboote und anderes Schiffszubehör an Bord zum Schutz vor Nässe ab. Auch Händler und Transporteure schützten Ihre Waren unter gewachsten oder geölten Planen vor Regen oder Sonne. Aber diese ersten Wachstücher waren natürlich nicht appetitlich genug, um auch den Küchen- bzw. Esstisch damit zu zieren. Erst mit der Erfindung der Leinenfirnis, mit der auch berühmte Maler aus dieser Zeit ihre Leinwände bestrichen, wurde es möglich, Stoff auf appetitliche Weise abwischbar zu machen. Dazu wurden, wie gesagt, Leinentücher mit einer Mischung aus Ruß und Firnis bestrichen und vorher oftmals noch mit Mehlkleister verhärtet. Nach jedem Anstrich wurde die Oberfläche geglättet und wenn die Tischdecke die gewünschte Stärke hatte, nochmals versiegelt. Diese natürlichen Rohstoffe hielten aber leider nicht sehr lange. Sie trockneten schnell aus und wurden brüchig.

Mit der Entwicklung von verschiedenen Kunststoffen in den Zeiten der Industrialisierung erhielten Wachstuch-Tischdecken endlich die Eigenschaften, die sich eine tüchtige Hausfrau wünscht. Sie sind billig, strapazierfähig, man kann sie in jede Größe zurechtschneiden, braucht sie nie zu waschen oder zu bügeln und man kann sie abwischen so oft man möchte. Der Tischplatte darunter ist geschützt vor Flecken und Kratzern und man kann über die Wachstuch-Decke natürlich auch noch andere Tischdecken aus Stoff ausbreiten, wenn man mal Besuch bekommt. In den 60er Jahren gab es sicher keinen einzigen Haushalt ohne Wachstuch auf dem Tisch. Das passte auch sehr gut zu den Küchenmöbeln aus Spelakart und den Fußböden aus Linoleum oder Stragula. Alles schön glatt und abwischbar.

Inzwischen sind Wachstuch-Tischdecken etwas aus der Mode gekommen. Aber vielleicht könnte man mit einem neuen Namen die Wachstuch-Tischdecke wieder interessanter machen, zumal sie ja gar nicht aus Wachs besteht.

Erstellt am Montag 7. September 2009
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Das Sandmännchen wird 50 Jahre alt

Wieder ein runder Geburtstag!

Gemeint ist natürlich das Ost-Sandmännchen, denn beim West-Sandmännchen würde es ja heißen: „…wäre 50 Jahre alt geworden“. Warum sich der Ost-Sandmann auch heute noch über hohe Einschaltquoten freuen kann und bald sogar auch als Musical-Star die Bühnen der Republik mit Sand bestreut, ist ein absolutes Phänomen. Man könnte sogar behaupten, dass er das einzige unverfälschte Überbleibsel der gesamten ostdeutschen Kulturpolitik ist. Nunja, vielleicht lag es daran, dass es sich das Sandmännchen einfach nicht nehmen ließ, mal mit der Rakete aus dem Orbit, mal mit dem Teppich aus Persien, dem Kamel aus Ägypten und anderen exotischen Transportgeräten Bilder aus unerreichbar fernen Ländern in die eingemauerten Wohnzimmer zu bringen. Das war damals schon eine gewagte Angelegenheit.

Erstaunlich ist es auch, dass sich nicht nur das Aussehen des Sandmanns, sondern auch das Lied des Sandmännchens seit 1959 nicht verändert hat. Hier nochmal der Text für alle großen Kinder zur Erinnerung:

Sandmann, lieber Sandmann
Es ist noch nicht so weit.
Wir sehen erst den Abe-hendgruß,
ehe jedes Kind ins Bettchen muuss,
Du-hu hast gewiss no-hoch Zeit.

Kinder, liebe Kinder
Das hat mir Spaß gemacht,
nun schnell ins Bett und schlaft re-hecht schön,
da-hann darf auch ich zur Ruhe geh’n,
I-hich wünsch euch gu-hute Nacht!

Die Melodie kriegt ihr bestimmt auch noch hin, oder? Und wisst Ihr noch, welche Geschichten er immer erzählte? Ja, manche gibt es heute auch noch z. B. Fuchs und Elster, Pittiplatsch und Schnatterinchen. Dann gab es noch die „Frau Puppendoktor Pille mit der großen runden Brille“. Wenn man sich mal ausrechnet, wie oft schon Fuchs und Elster ihre Streitereien jede Woche auf unseren Bildschirmen ausgetragen haben, ist dies doch weltweit längste Fernsehserie überhaupt. Inzwischen hat der Sandmann aus dem Osten viele neue Freunde aus dem Westen gefunden: den kleinen König, Kalli, Lola Langohr und Schnudeelbuddel.

Den kleinen Kindern scheint der Sandmann nach wie vor gut zu gefallen. Nicht umsonst kann man ihn zu verschiedenen Zeiten auf unterschiedlichen Programmen sehen. Dann wünschen wir ihm auch für die nächsten 50 Jahre noch viele schöne Geschichten und dass ihm nie der Sand ausgehen möge!

Erstellt am Donnerstag 13. August 2009
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