Archiv für die 'Nachrichten von Gestern' Kategorie

Waren Sie schon mal in Sommerloch?

Kennen Sie das Sommerloch? Im Fernsehen beginnt es meist schon, wenn der Frühling noch nicht richtig angefangen hat und zieht sich bis in den Herbst. Was tun in dieser Zeit?

Sommerloch – das ist die Beschreibung für die Zeit, in der Sommer sein sollte und daher in Politik und TV nicht viel los ist. Wie jedoch verbringt man das Sommerloch?
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Erstellt am Donnerstag 18. November 2010
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Die Geschichte der Treppenlifte

Schon seit über 100 Jahren
Verschiedenste Hersteller haben sich bis zum Jahr 2009 etabliert und zeigen indes, was die aktuellen Modelle der Treppenlifte im Stande sind, zu leisten. Alles begann damit, dass am Ende des 19. Jahrhunderts die Aufzüge, die Welt revolutionierten. Endlich konnten auch Hochhäuser gebaut werden, die 50 Stockwerke hoch sind.
Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Millionen Menschen viele tausend Stufen selbstständig besteigen. Im Jahr 2009 wäre es undenkbar, dass ein arbeitender Angestellter 50 Stockwerke hoch laufen muss, bevor das Büro erreicht wird. Es ist nicht nur die Bequemlichkeit, sondern auch die Flexibilität.

Nie wieder Grenzen
Etwa in den dreißiger Jahren wurde die Technik verfeinert und erstmals präsentiert. Bis dahin waren noch keine Treppenlifte in Sicht, doch der Ursprung liegt genau in dieser Zeit. Denn schließlich ist ein Treppenlift eine abgewandelte Form des Fahrstuhls. Der Sinn und Zweck bleibt immer der gleiche.
Eine Person oder Lasten sollen von einem Stockwerk in ein anderes Stockwerk gebracht werden. Die Technologie für den Fahrstuhlbau wurde bis heute perfektioniert und mit Sicherheitsbremsen nochmals gesichert. Ähnlich sicher und topaktuell sind die Modelle der Treppenlifte.

Erste Firmen
Der erste Treppenlift in Deutschland wurde erst Mitte des 20 Jahrhunderts entwickelt. Als eine der ersten Hersteller von Liften gellten Jan Hamer und Brinkman, die schon Ende des 20. Jahrhunderts in Amsterdam eine Liftfabrik eröffneten. Dabei glichen die ersten Modelle klapprigen Holzkonstruktionen.

Schaut man sich solche Modelle im Museum an, dann wird man schnell feststellen, dass es zu Beginn wirklich nur ein einfacher Stuhl mit wenig Polsterung war, der an der Treppe hinauf- und herunterfahren konnte. Ultraleichte und noch wunderschöne Muster, Farben und Materialien wurden zu Beginn nicht verwendet. Die Funktion des Treppenlifts stand im Vordergrund.

Aller Anfang ist…
Natürlich konnten sich die ersten Treppenlifte gut absetzen, denn schon damals gab es viele Menschen, die an Krankheiten litten und kaum laufen konnten. Während der Weltkriege wurde die Produktion von Treppenliften unattraktiv. Es wurden Waffen und Munitionen benötigt.
Doch schon bald darauf war der Krieg zu ende und die Treppenlifte schafften es ein weiteres Mal große Beliebtheit zu verursachen. Der einzige Mangel an den Modellen war wohl der Preis. Nicht jeder Bürger konnte sich einen Treppenlift leisten. Nur die reichere Bevölkerung konnte einen Treppenlift erwerben und den dann einbauen lassen.

Heutzutage geht es anders
Im 21.Jahrhundert sieht die Situation schon anders aus. Die Anzahl der Treppenliftmodelle hat sich verhundertfacht. Auch die Materialien sind wesentlich hochwertiger. Besonders preislich hat sich einiges geändert. 3.000 bis 12.000 Euro kostet ein Lift zur Zeit.

Erstellt am Dienstag 17. November 2009
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Das Sandmännchen wird 50 Jahre alt

Wieder ein runder Geburtstag!

Gemeint ist natürlich das Ost-Sandmännchen, denn beim West-Sandmännchen würde es ja heißen: „…wäre 50 Jahre alt geworden“. Warum sich der Ost-Sandmann auch heute noch über hohe Einschaltquoten freuen kann und bald sogar auch als Musical-Star die Bühnen der Republik mit Sand bestreut, ist ein absolutes Phänomen. Man könnte sogar behaupten, dass er das einzige unverfälschte Überbleibsel der gesamten ostdeutschen Kulturpolitik ist. Nunja, vielleicht lag es daran, dass es sich das sandmännchen einfach nicht nehmen ließ, mal mit der Rakete aus dem Orbit, mal mit dem Teppich aus Persien, dem Kamel aus Ägypten und anderen exotischen Transportgeräten Bilder aus unerreichbar fernen Ländern in die eingemauerten Wohnzimmer zu bringen. Das war damals schon eine gewagte Angelegenheit.

Erstaunlich ist es auch, dass sich nicht nur das Aussehen des Sandmanns, sondern auch das Lied des Sandmännchens seit 1959 nicht verändert hat. Hier nochmal der Text für alle großen Kinder zur Erinnerung:

Sandmann, lieber Sandmann
Es ist noch nicht so weit.
Wir sehen erst den Abe-hendgruß,
ehe jedes Kind ins Bettchen muuss,
Du-hu hast gewiss no-hoch Zeit.

Kinder, liebe Kinder
Das hat mir Spaß gemacht,
nun schnell ins Bett und schlaft re-hecht schön,
da-hann darf auch ich zur Ruhe geh’n,
I-hich wünsch euch gu-hute Nacht!

Die Melodie kriegt ihr bestimmt auch noch hin, oder? Und wisst Ihr noch, welche Geschichten er immer erzählte? Ja, manche gibt es heute auch noch z. B. Fuchs und Elster, Pittiplatsch und Schnatterinchen. Dann gab es noch die „Frau Puppendoktor Pille mit der großen runden Brille“. Wenn man sich mal ausrechnet, wie oft schon Fuchs und Elster ihre Streitereien jede Woche auf unseren Bildschirmen ausgetragen haben, ist dies doch weltweit längste Fernsehserie überhaupt. Inzwischen hat der Sandmann aus dem Osten viele neue Freunde aus dem Westen gefunden: den kleinen König, Kalli, Lola Langohr und Schnudeelbuddel.

Den kleinen Kindern scheint der Sandmann nach wie vor gut zu gefallen. Nicht umsonst kann man ihn zu verschiedenen Zeiten auf unterschiedlichen Programmen sehen. Dann wünschen wir ihm auch für die nächsten 50 Jahre noch viele schöne Geschichten und dass ihm nie der Sand ausgehen möge!

Erstellt am Donnerstag 13. August 2009
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Der Eisbär Knut

Am 5. Dezember 2006 wurde im Zoologischen Garten Berlin ein Eisbärenbaby zur Welt gebracht. Das Tier, welches von seiner Mutter verstoßen wurde, bekam den Namen „Knut“ und fand dank seines süßen und putzigen Erscheinungsbildes schnell großes Interesse bei Medien und der Bevölkerung. Bei seiner Vorstellung in der Öffentlichkeit waren 500 Journalisten aus dem In- und Ausland angereist – es gab sogar Live-Berichte!

Der kleine Eisbär lockte viele Gäste in den Berliner Zoo. So wurde Mitte 2007 der Millionste Zuschauer gezählt. Er bekam Live-Auftritte, wurde in Liedern besungen und auf T-Shirts und Briefmarken abgebildet. Bei der ersten Folge einer im Fernsehen ausgestrahlten Dokumentation über Knut schauten über 8 Millionen Zuschauer dem Bären zu. Der Zoo verzeichnete Mehreinnahmen im Zweistelligen Millionenbereich.

Allerdings gab es neben den vielen Fans auch eine Menge Leute, denen der Trubel um den Bären zu viel wurde. So gibt es zum Beispiel Leider mit dem Namen „Antiknutmusik“.

Mit zunehmender Größe nahm das Interesse an Knut ab. Ich finde: zum Glück! Denn ich Frage mich: was ist denn so sehr besonders an diesem Eisbärenbaby im Vergleich zu anderen? Denn es gab seit 1980 in Deutschland über 70 Eisbärengeburten, die mehr oder weniger niemanden allzu sehr interessierten. Vielleicht hatten die Leute vom Fernsehen und Radio gerade nichts Besseres zu berichten?

Erstellt am Montag 18. Mai 2009
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Die Schaumstoff-Matratzen feiern 60. Jubiläum!

Jawohl, die beliebte Schaumstoffmatratze ist so alt wie die Bundesrepublik. Da haben beide zwar schon ihre besten Jahre hinter sich, doch wir hoffen, dass sie noch viele gemeinsame Geburtstage feiern werden.
Jeder hat schon mal auf einer Schaumstoffmatratze gelegen und sich danach wieder auf sein eigenes Bett gefreut. Vor allem bei jungen Leuten, die sich aus finanziellen Gründen kein anständiges Bett leisten konnten, war die Schaumstoffmatratze am meisten verbreitet. Sie ist billig, flexibel zuschneidbar, man kann sie biegen und rollen und stundenlang auf ihr rumhüpfen oder andere Dinge tun, ohne dass sie Schaden davonträgt. Sie dient nicht nur als inzwischen FCKW-freie Schlafstätte sondern auch als Sitzmöbel und ist immernoch das am weitesten verbreitete Gästebett.

Im Laufe der Zeit hat man ihren Komfort durch verschiedene Lochstrukturen verbessert. Dadurch kann sich die Schaumstoff-Matratze den verschiedenen Druckzonen besser anpassen, ist besser belüftet und natürlich dadurch auch leichter. Leider ist sie dadurch auch nicht mehr so stabil. Irgendwie erinnert das wieder an die Wirtschaftkrise in unserem Lande, nur das hier versucht wird, durch das Stopfen verschiedenster Löcher, die Lage wieder in den Griff zu bekommen.

Legt man zwei Schaumstoffmatratzen nebeneinander, kann man daraus bequem ein Doppelbett machen. Die beiden Matratzen könnte man auch verschweißen, ohne dass man danach die Schweißnaht noch spürt. Dies war wiederum beim Zusammenlegen von Ost und West nicht so einfach möglich. Eher so als würde man versuchen zwei unterschiedlich große bzw. starke Matratzen miteinander verbinden. Die beiden Teile Deutschlands weisen immernoch eine ziemlich deutlich spürbare Schweißnaht auf, die an manchen Stellen dicke Wülste bildet und an anderen gar nicht vorhanden ist und dann eine sogenannte Besucherritze bildet. Was darin versinkt, bleibt meist für längere Zeit verschwunden und kommt erst bei einer Total-Renovierung wieder zum Vorschein.

Die neueste Variante der Schaumstoffmatratzen sind viscoelastische Matratzen. Hier geht nach einem Druck der Schaumstoff nicht so schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurück, sondern behält noch einige Zeit die eingedrückte Form. Dieser sogenannte „Memory-Effekt“ verschafft dem Schlafenden ein ähnliches Gefühl, als würde man im feinen Sand an der Südsee liegen. Man spürt überhaupt keine Druckstellen mehr, kann sich aber während des Schlafes auch nicht mehr so leicht drehen oder wenden. Dadurch kann es passieren, dass man genau in der Position wieder erwacht, in der man eingeschlafen ist. Ob das so gut für die Gesundheit ist und wie groß die Lebenserwartung einer solchen Matratze ist, kann noch niemand so genau sagen, da diese Visco-Matratzen noch nicht lange genug auf dem Markt sind. Mir scheint das eher etwas gefährlich. Wenn z. B. der Liebhaber gerade noch Zeit hatte sich im Kleiderschrank vor dem überrascht heimkommenden Ehemann zu verstecken, kann solch eine formbewahrende Matratze nicht nur verraten, dass ein anderer Mann im Bett war, sondern vielleicht auch noch wer es war!

Erstellt am Donnerstag 7. Mai 2009
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Die Finanzkrise im kleinen Maße

Wer schon einmal im Urlaub in Dänemark war und dort ein Ferienhaus angemietet hatte, dem ist sehr wahrscheinlich die Terrassenüberdachung Leimholz aufgefallen. Diese sind bei den Ferienhäuser Dänemark ganz üblich und wurden den Besitzern nun zum Verhängnis. Da diese Dächer ständig gesäubert und gewartet werden müssen, entstanden so hohe Kosten, sodass eine Umschuldung unumgänglich wurde.

Die Besitzer würden dies natürlich niemals zugeben, da man sich als Däne dafür viel zu Stolz ist. Aber in Dänemark ist es in diesem Fall so, wie bei den großen Immobilienkonzernen. Alles wird sich auf Kredit gekauft und irgendwann sind die Gelder für den Unterhalt nicht mehr da oder werden an andere Stelle abgezogen. Das alles nur wegen angeblich schönen Terrassenüberdachungen.

Erstellt am Sonntag 3. Mai 2009
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Geburtstag der Brustvergrößerung

Es gibt mal wieder etwas ganz besonderes zu feiern, denn vor genau 45 Jahren wurde die erste Burstvergrößerung mit Silikonimplantaten durchgeführt.  Davor wurden andere Materialien wie Kunststoffschwämme, Elfenbein, Glaskugeln oder Gummi in die Brust eingesetzt oder injiziert.  In mancher Hinsicht mag eine Glaskugel ja gewisse Vorteile haben 😉 aber dennoch konnten sich die Silikonimplantate 1965 endgültig durchsetzten. Im Jahre 1992 wurden die Silikonimplantate in den USA für Ästhetische Brustvergrößerung verboten, da es nicht genügend Studien über die Verträglichkeit von Silikon gab.  Doch im November 2006 wurden sie wieder zugelassen.

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Seitensprung in Bayern

Silikon gilt heute als eines der meist untersuchtesten Materialien  der Medizin.  Dennoch kann bei den Implantaten eine Restmenge von flüssigem Silikon austreten und negative Reaktionen im weiblichen Körper hervor rufen. Aber so etwas passier nur bei einem sehr kleinen Teil der Operierten Frauen. Dieses Risiko hängt auch stark von den verwendeten Produkten ab.
Doch was bedeutet das für die Frauen von heute? Sehr viel! Denn Frauen müssen sich heute nicht mehr über ihre zu kleine oder nicht vorhandene Oberweite schämen, sondern können sich in ca. 1 ½ Stunden und mit etwas Kleingeld ganz einfach helfen lassen, um somit ihr geringes Selbstwertgefühl zu erhöhen, oder auch nicht… Die Brustvergrößerung gilt weiterhin als die beliebteste Schönheitsoperation schlecht hin. Und um sich diesen Traum zu verwirklichen, lassen sich jährlich allein in Deutschland mehr als 50.000 Frauen ihre Brust operieren. Ein relativ hoher Anteil wenn man bedenkt wie viele es wirklich nötig haben.
Doch scheint dahinter auch ein gewisser Suchtfaktor zu stecken. Denn vielen Frauen ist eine einfache Brustvergrößerung schon längst nicht mehr genug, sie wollen immer mehr und mehr. Wie bei allem anderen gilt auch hier: zu viel kann nur noch Schaden. Die vergrößerten Brüste von Lolo Ferrari wirkten einfach nur noch unnatürlich und unansehnlich. Viele Prominente haben sich ihr Brüste vergrößern lassen darunter auch Madonna, Katy Price oder auch Britney Spears. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch viel höher, denn viele Frauen bekennen sich aus Scham nicht zu einer Schönheitsoperation.

Erstellt am Freitag 5. Dezember 2008
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Die Intim-Rasur

Die Intim-Rasur gewinnt momentan immer mehr an Beliebtheit. Wo früher noch Haare gewünscht und beliebt waren, herrscht heute in den meisten Hosen gähnende leere. Alles muss glatt rasiert und Stoppel-frei sein, denn Haare im Mund oder wo anders tragen nicht gerade zur Stimmung bei. Doch selbst in Zeiten aalglatter Arschrasur gibt es immer noch Kraus-Haar Fetischisten und sogar Leute, die sich Perücken über ihr bestes Stück kleben!

So kann man sich zum Beispiel in speziellen Online-Shops Schamhaarperücken anfertigen lassen. Diese werden meist aus menschlichem Echthaar angefertigt.

Na gut, andere Kulturen, andere „Schönheits-Ideale“! Während dem in Deutschland die Mehrheit zu Intim-Rasur tendiert, gelten in Japan ganz andere Gesetze. So ist dort zum Beispiel eine üppige Schambehaarung eine gern gesehene Eigenschaft. Und für alle Japanerinnen, die doch nicht so behaart sind, gibt es die oben genannten Perücken.

Ein kleiner Auszug aus einem Shop:
Die als „Blumen der Nacht „bekannten Perücken, die aus echtem Menschenhaar hergestellt werden, verkaufen sich hauptsächlich an Schulmädchen und Bräute, die sich schämen, weil sie nur einen schwachen Haarwuchs am Schambein haben.

Und weiter:
Unsere Hauptsaison ist im Juni, dem Hochzeitsmonat, aber wir verkaufen auch ganz gut im Frühjahr und im Spätsommer, wenn die Studenten Ausflüge machen und die Mädchen gemeinsam baden müssen.

Na gut, man könnte sich ja mal so eine Perücke anschaffen, damit das beste Stück im Winter nicht so frieren muss, oder man kauft einfach keinen Rasierer mehr. Wenn man dann die Nase voll hat, klebt man sich die Haare einfach als Oberlippenbart für Karneval an 😀

Erstellt am Montag 22. September 2008
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Der Bär Taps

Was war das damals am 25. Februar 2002 für eine Aufregung? Deutschlands bis dahin größter Grizzlybär Taps wurde tot im Gehege aufgefunden.

Früher wog der Bär einmal 700 Kg und brachte eine stattliche Größe von 2,60 Meter aufs Maßband. Damit war er bis zum Jahre 2002 Deutschlands größter Grizzlybär. Der Bär wurde immerhin 24 Jahre alt und lebte die meiste Zeit im Tierpark Klingenthal. In dem vogtländischen Tierpark war er immer der Publikumsmagnet, viele Besucher kamen nur wegen ihm. Es sollte sogar ein modernes & großes Freigehege für Taps und die anderen Grizzlybären entstehen, aber ehe dieses Freigelände fertig gestellt wurde, verstarb der Vorzeigebär in Folge eines Schlaganfalls. Auch nach seinem Tod blieb der Bär im Lande. Der Riesenbär wurde entsprechend präpariert und im Chemnitzer Naturkundemuseum ausgestellt. Somit kann man den großen Taps noch heute dort bestaunen.

Erstellt am Mittwoch 3. September 2008
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Das Elefantenbaby Voi Nam

Am 06. April 2002 kam im Leipziger Zoo zum ersten Mal seit 66 Jahren wieder ein Elefantenbaby zur Welt. Das kleine Bullen-Baby mit dem Namen Voi Nam hatte es aber gleich zu Beginn ziemlich schwer, denn seine Mutter hat den kleinen Elefanten verstoßen. Kurz nachdem er das Licht der Welt erblickte, ging seine Mutter Trinh auf ihn los und wollte ihn töten.

Die Elefantenmutter begriff anfangs nicht, dass dies ihr Baby war, und sah das kleine graue als „Schmerzen-Verursacher der letzten Tage“ an. Nachdem man den 120kg schweren Voi Nam aus dem Geburtsraum von seiner Mutter entfernte und sich diese beruhigte, versuchte man die beiden wieder zusammen zu führen, was nach ca. 3 Stunden auch funktionierte, und der kleine erstmals Mutternähe spüren durfte.

So etwas Ähnliches könnte sich jetzt in einem Zoo in den USA wiederholen. Dort wurde in den letzten Tagen eine kleine Elefanten-Dame geboren, die leider gleich nach der Geburt von ihren Eltern attackiert wurde. Noch nicht mal aus der Fruchtblase raus, traten die Eltern auf das Neugeborene ein. Mit viel Glück gelang es den Tierpflegern, das Kalb aus dem Gehege zu tragen. Dem kleinen, noch namenlosen Elefanten ist zum Glück nichts passiert. Jetzt muss es schon seit 3 Tagen alleine in einem Stall ausharren, da die Eltern das Kleine noch nicht akzeptiert haben. Aber nach mehreren Annäherungsversuchen scheint sich jetzt langsam eine Verbindung zwischen Mutter und Kind zu entwickeln. Mit etwas glück kann das Baby in wenigen Tagen zu seiner Mutter, ohne dass diese versucht, es zu vertreiben.

Viel Glück!

Erstellt am Mittwoch 27. August 2008
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