Am 06. April 2002 kam im Leipziger Zoo zum ersten Mal seit 66 Jahren wieder ein Elefantenbaby zur Welt. Das kleine Bullen-Baby mit dem Namen Voi Nam hatte es aber gleich zu Beginn ziemlich schwer, denn seine Mutter hat den kleinen Elefanten verstoßen. Kurz nachdem er das Licht der Welt erblickte, ging seine Mutter Trinh auf ihn los und wollte ihn töten.
Die Elefantenmutter begriff anfangs nicht, dass dies ihr Baby war, und sah das kleine graue als „Schmerzen-Verursacher der letzten Tage“ an. Nachdem man den 120kg schweren Voi Nam aus dem Geburtsraum von seiner Mutter entfernte und sich diese beruhigte, versuchte man die beiden wieder zusammen zu führen, was nach ca. 3 Stunden auch funktionierte, und der kleine erstmals Mutternähe spüren durfte.
So etwas Ähnliches könnte sich jetzt in einem Zoo in den USA wiederholen. Dort wurde in den letzten Tagen eine kleine Elefanten-Dame geboren, die leider gleich nach der Geburt von ihren Eltern attackiert wurde. Noch nicht mal aus der Fruchtblase raus, traten die Eltern auf das Neugeborene ein. Mit viel Glück gelang es den Tierpflegern, das Kalb aus dem Gehege zu tragen. Dem kleinen, noch namenlosen Elefanten ist zum Glück nichts passiert. Jetzt muss es schon seit 3 Tagen alleine in einem Stall ausharren, da die Eltern das Kleine noch nicht akzeptiert haben. Aber nach mehreren Annäherungsversuchen scheint sich jetzt langsam eine Verbindung zwischen Mutter und Kind zu entwickeln. Mit etwas glück kann das Baby in wenigen Tagen zu seiner Mutter, ohne dass diese versucht, es zu vertreiben.
Viel Glück!
Erstellt am Mittwoch 27. August 2008
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Vor ein paar Tagen habe ich mir bei der Bundesausgabestelle eine 100 € Goldmünze bestellt. Da die Lieferung einer solchen Goldmünze ein wenig Zeit beansprucht habe ich mir gedacht, dass ich mich ja inzwischen etwas über die Geschichte des Goldes informieren könnte.
Dabei stieß ich in einem interessanten Artikel auf die folgenden Worte: „Am 19. August 1848 wurden die ersten Goldfunde in Kalifornien öffentlich bekannt gegeben. Dies war der Auslöser für den Kalifornischen Goldrausch.“
Wir haben heute den 19. August 2008, das heißt der Beginn des Kalifornischen Goldrauschs hat heute seinen 160. Jahrestag!
Die amerikanische Regierung nutzte die Nachricht des Goldvorkommens in Kalifornien, um den amerikanisch-mexikanischen Krieg zu rechtfertigen. Viele geldgierige Menschen gingen nach Kalifornien um dort ihr Glück im wahrsten Sinne des Wortes zu suchen. Dadurch wuchs die Bevölkerung Kaliforniens von ca. 92.000 auf 560.000 Einwohner! Außerdem wurden die Indianer verstärkt verfolgt – am Anfang des Goldrausches gab es noch 150.000 von ihnen… Später waren es ca. 31.000. Indianerkinder wurden als Sklaven verkauft um den Goldgräbern als Arbeitshelfer zu dienen. Allerdings wurden durch den plötzlichen Bevölkerungsboom in Kalifornien viele gefährliche Krankheiten eingeschleppt. In den Städten verbreiteten sich Ratten und anderes Ungeziefer – der Hygienezustand war katastrophal!
Letztendlich wurden nicht viele Menschen durch das Goldgraben reich. Die Meisten Leute die Gold fanden, verspielten es gleich wieder. Wieder andere mussten für ganz einfache Güter Wucherpreise bezahlen. Zum Beispiel kostete ein Ei für reiche Leute einen Dollar!
Heutzutage interessiert sich niemand mehr für das eigenständige Abtragen von Gold. Das alles wird industriell geregelt. Auch ist das Gold nicht mehr so begehrt wie in damaligen Zeiten – sicher könnte man es teuer verkaufen, allerdings hat es kaum noch andere Verwendungsbereiche als die Verarbeitung in Schmuckstücken, wie zum Beispiel in Trauringe.
Die wirtschaftlichen Rohstoffinteressen haben sich heute weitestgehend auf Öl und Gas verteilt. Da Brennstoffe wie Kohle immer seltener werden sucht man nun nach passenden Energieträger-Alternativen. Das Verbrennen von Gold bringt mit Sicherheit kein gutes Resultat an gewonnener Energie…
Erstellt am Dienstag 19. August 2008
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Wisst Ihr noch was im Jahr 1996 alles so los war? Ich habe mich dies einmal gefragt, da ich an das Klonschaf Dolly gedacht hatte.
Dolly war das erste Säugetier, welches durch klonen auf die Welt kam. Es wurde 1996 in Schottland der Welt vorgestellt. Von 29 Klonembryonen war Dolly das einzige Klonschaf, was überlebte. Allerdings wurde Dolly auch nur 6,5 Jahre alt. Das Schaf starb an einer Lungenkrankheit am 14.02.2003. Im laufe Ihres Lebens brachte Dolly dafür mehrere kerngesunde Lämmer auf die Welt. Ein normales Schaf hat eine Lebenserwartung von 10 Jahren bis maximal 20 Jahren. Ob das frühe Ableben von Dolly mit dem Klonen zusammen hing, ist bis heute nicht bekannt. Jedoch gehen viele Wissenschaftler davon aus.
Ein weiteres großes Ereignis fand 1996 in Ungarn statt. Dort wurde zum ersten Mal das Spiel „Keno“ gespielt. Dabei handelt es sich um eine Version der Lotterie.
Erstellt am Freitag 15. August 2008
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