Archiv für März, 2009

Ist Deutschland noch zu retten?

Wer soll da noch durchblicken. Die einen geben der Inflation die Schuld an der Finanzkrise, die anderen der Deflation. Die Schuld an den Schulden und den hohen Verlusten in unserer Wirtschaft wird von den Politikern zu den Banken und dann von Bank zu Bank geschoben, bis sie sich im Sande verlaufen. Die finanzielle Situation in unserem Land ist so verwirrend und undurchsichtig, das man man schon ein Superhirn sein muss, um alle Fakten und Zahlen, die unsere Wirtschaft beeinflussen, berücksichtigen und ins Verhältnis zueinander setzen zu können. Selbst Finanz- und Wirtschaftsexperten beleuchten oft nur einen kleinen Teil dieses Eisberges – Finanzkrise genannt – der sowieso schon aus dem Wasser ragt. Irgendwann gibt der Normalbürger auf, sich mit dieser verzwickten Situation zu beschäftigen, fühlt er sich doch eher veräppelt durch das ständige Hin und Her zwischen Panikmache und beruhigenden Versprechen. Die finanzielle Krise im eigenen Portemonnaie ist dagegen ein Klacks.

Hat der Euro Schuld an der Krise?
Noch immer rechnen viele, vor allem ältere Leute, den Euro in D-Mark um und unterliegen so dem Glauben, dass sich die Preise für Lebensmittel, Energie, Dienstleistungen, Autos, Bildung u. v. a. m. verdoppelt haben. Doch da irrt er sich gewaltig, denn sie haben sich inzwischen verdrei- und vervierfacht. Die offizielle jährliche Inflationsrate von knapp 3% wird sicher nicht an den Lebenshaltungskosten gemessen, sondern eher durch rechnerische Tricks künstlich erzeugt. Nämlich durch eine gleichzeitige Vorantreibung der Deflation. Nochmals zum besseren Verständnis: Inflation bedeutet einen Überschuss an Geld im Vergleich zum Warenangebot. Dadurch werden die Preise automatisch nach oben getrieben. Deflation heißt, dass mehr Waren als Geld vorhanden ist, wodurch die Preise wieder sinken sollten. Im Moment ist z. B. die Autoindustrie von der Deflation betroffen, nachdem sie jahrelang die Preise für ihre Produkte in die Höhe getrieben hatten. Also bekommen sie jetzt nur ihre gerechte Strafe!

Geldschein = Scheingeld
Ich glaube, dass diese ganze Finanzkrise gar nichts mit dem Geld zu tun hat. Bestimmt wollen die Politiker man wieder von etwas viel Wichtigerem ablenken. Vielleicht von dieser unnützen Gesundheitsreform, für die Millionen ausgegeben wurden und die gar nichts gebracht hat. So wie unsere Steuergelder vergeudet werden, müssen doch irgendwo die Druckmaschinen heiß laufen. Da ist es schon beruhigend zu wissen, dass eine Inflation spätestens dann gestoppt wird, wenn der Geldschein weniger wert ist als das Papier auf dem er gedruckt wird. Doch bis dahin wird es sicher nicht kommen.

Erstellt am Sonntag 15. März 2009
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Die Ära der Glühbirne geht zu Ende

Bald nehmen wir Abschied von einer der großartigsten Erfindungen der Menschheit, der Glühlampe, die über 100 Jahre lang Licht in unser Leben brachte. Ein wahrer Meilenstein in der Menschheitsgeschichte, der die Voraussetzung für viele weitere Erfindungen war, fällt nun dem Energiesparwahn zum Opfer.

Energie sparen mit EnergiesparlampenOb der Verbot der Glühlampen wirklich der Umwelt zu gute kommt, wage ich zu bezweifeln. Sicherlich können die Haushalte dadurch ein paar Euro Energiekosten sparen, wobei  dieser erst nach ein, zwei Jahren  zum Tragen kommt, da der hohe Preis für Energiesparlampen dagegengesetzt werden muss. Die eigentlichen Gewinner sind mal wieder die Stromversorger, die gebündelt die eingesparten Energiemengen als eingesparte Emissionsrechte weiter verkaufen können, wodurch an anderer Stelle wieder Emissionen auftreten.

Dazu kommt die Tatsache, dass Energiesparlampen mehr umweltschädigende Stoffe, z. B. Quecksilber, enthalten als die gute alte Glühbirne. Diese konnte bisher im Hausmüll entsorgt werden, da sie nur aus Metall und Glas bestand. Defekte LED Lampen gelten dagegen als Sondermüll und müssen dem entsprechend auch als solcher entsorgt werden.

Aber ganz müssen wir auf den wärmenden Glanz der Glühlampe nicht verzichten. Denn in kleiner Form darf sie noch in Kühlschränken und Backöfen versteckt weiterleuchten. Noch. Sicherlich wird es nicht lange dauern, bis auch hier eine Ablösung durch energiesparendere Methoden erfolgt. Deshalb werde ich Edison, Göbel & Co. ein Denkmal setzen. In meiner Dachkammer habe ich noch weitere  Vorfahren der modernen Technologie aufbewahrt. Dahin werde ich mich einmal im Monat zurückziehen und im Licht einer Glühbirne ein wenig auf die Tasten meiner alten mechanischen Schreibmaschine hämmern und an der Wählscheibe des aus meiner Kindheit stammenden Telefons drehen.

Lampen auf macu-leuchten.de

Erstellt am Sonntag 8. März 2009
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Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Diese häufig gestellte Frage bewegt die Menschen schon seit langer Zeit und hat zu abendfüllenden Diskussionen und Bergen von wissenschaftlichen Abhandlungen geführt.

Dabei ist die Frage an sich doch gar nicht so wichtig. In jedem Supermarkt gibt es Hühner in verschiedenen Formen: tiefgefroren oder frisch, zerlegt oder ganz, roh oder vorgegart. In allen Variationen. Selbst Eier kann man in ganz verschiedenen Varianten finden. Abgepackt zu sechst oder im Duzend, braune und weiße, selbst gefärbte gibt es das ganze Jahr über und in Form von Eiersalat. Ob nun die Eier zuerst im Regal lagen oder die Hühner, darüber könnten eventuell noch die Verkäufer oder Angestellten im Markt Auskunft geben, aber eigentlich könnte man sich das auch ganz leicht anhand des Haltbarkeitsdatum ausrechnen. Denn wie lange ein Huhn oder ein Ei noch genießbar ist, ist für uns im Alltag doch viel wichtiger als die oben gestellte Frage.

Manche beschäftigt auch die Frage, was tue ich zuerst in den Beutel? Huhn oder Eier?
Hierzu würde ich raten, zuunterst das Huhn zu legen und die Eier oben drauf. Dann kann man relativ sicher sein, dass die Eier zuhause auch noch ganz ankommen.

Erstellt am Montag 2. März 2009
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